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Das bin ich
Martina J. Meyer

Ja, jetzt wird es wild und vielleicht erkennst du dich in einigen Zügen auch wieder. Ich bin jemand, der ständig neuen Input braucht – schnell wird mir langweilig.Ich möchte mir viel Wissen aneignen, auch wenn ich manchmal nur über ein „gefährliches Halbwissen“ verfüge.

Ich bin ein typischer Schütze und eine typische 1er.

 

Aber bitte verstehe mich nicht falsch:

Wenn ich mich mit einem Thema wirklich beschäftige, dann bin ich mit Herzblut dabei und beleuchte es von allen Seiten.

Meine Geschichte
Von der Suche nach dem Sinn

Schon als Teenagerin habe ich das Leben hinterfragt. Ich suchte nach dem Sinn hinter allem – warum gehen wir zur Schule, warum arbeiten wir, warum sterben wir? Warum Kinder bekommen, um ihnen dasselbe Schicksal zuzumuten? Ich war wohl etwas frühreif und stieß damit Gleichaltrige oft vor den Kopf. Also machte ich diese großen Fragen lieber mit mir selbst aus.

Dies führte 2019 zu meinem Schulabbruch, kurz vor dem Abitur. Das ständige Benotetwerden für pures Auswendiglernen, das ich im Leben nie wieder brauchen würde, wurde mir schlicht zu dumm. Zudem hatte ich ein dreiwöchiges Praktikum in der Pathologie absolviert – mein eigentlicher Traumberuf war Gerichtsmedizinerin. Doch die eher einsame Arbeit gefiel mir nicht. Tote sind leider nicht sehr gesprächig. Ich wollte endlich etwas für mein Tun zurückbekommen.

Umwege über Kochen, Medizin & Mobbing

Da Medizin und Kochen schon immer meine zwei Steckenpferde waren, begann ich eine Kochausbildung. Der Arbeitgeber war top, keine Überstunden, kollegiales Miteinander – alles bestens. Aber der Schichtdienst war für mich als 19-Jährige in München, deren Freunde jedes Wochenende feierten, tödlich für jede Art von Beziehung. Nach acht Monaten brach ich ab.

Nach einem Zwischenstopp an der Kasse erinnerte ich mich an das Berufsbild der medizinischen Fachangestellten. Das interessierte mich sehr, und so begann ich eine Ausbildung beim Dermatologen, die ich diesmal auch erfolgreich beendete. Doch nach eineinhalb Jahren kam Mobbing am Arbeitsplatz ins Spiel. Ich wollte den Job zwar weiter ausüben, aber vielleicht in einer anderen Stadt. Ich liebte Stuttgart und wollte dorthin ziehen. Aus irgendeinem Grund tauchte in meiner Jobsuche jedoch immer wieder der Beruf der Physiotherapeutin auf. Ich konnte es nicht länger ignorieren und machte mich schlau. Ohne je Berührungspunkte gehabt zu haben, zog ich mit 24 wieder zu meinen Eltern (die inzwischen nach Sachsen gezogen waren) und besuchte drei Jahre lang die Schule. Auch diese Ausbildung beendete ich erfolgreich und arbeitete sechs Jahre in diesem Beruf, bildete mich sogar in Ernährungsberatung weiter.

Der Frust folgte jedoch. Viele Klienten suchten in mir eine Masseurin, anstatt den Rat der Expertin für Muskeln, Nerven und Ernährung anzunehmen. Die Chefs kümmerten sich nur ums Geld, und ich war frustriert darüber, dass Klienten zwar wussten, was ihre Gesundheitsprobleme lösen würde (Bewegung, Ernährung, Kraftaufbau), aber dennoch nur auf der Liege liegen und massiert werden wollten, weil sie angeblich „keine Zeit“ hatten. Dieses Thema verärgert mich heute noch.

Das Ankommen: Pädagogik, Psyche & Numerologie

Wieder sah ich mich nach einem neuen Job um, und auch hier kam die Inspiration aus meinem Umfeld. Meine Frau arbeitet als Motopädin in einer Kita. Dank des Fachkräftemangels arbeite ich jetzt auch dort – nicht als Physiotherapeutin, sondern als pädagogische Fachkraft. Das kommt mir und meiner Neugierde sehr zugute.

Parallel dazu bin ich nun nebenberuflich selbstständig im Bereich Numerologie und psychologische Beratung – weswegen du jetzt hier auf meiner Seite bist. Die Psyche des Menschen hat mich schon immer fasziniert: Die Komplexität unseres Denkens und wie Worte, Taten und Emotionen uns beeinflussen können, von Säuglingen bis ins hohe Alter. Ich hatte viele Begegnungen mit Menschen, die nicht mit sich im Reinen waren, die noch nicht zu sich selbst gefunden hatten und schon in jungen Jahren viel mitmachen mussten. Gebrochene Seelen. Von einigen weiß ich, dass ich sie positiv auf ihrem Weg begleiten konnte.

Und wer bin ich, wenn ich nicht arbeite?

Nach einem langen Arbeitstag, oder wenn ich Menschen intensiv psychologisch begleite, muss ich auch meine eigenen Batterien aufladen. Dann schlüpfe ich in Rollen, die mich komplett erden. Ich bin eine Seelsorgerin, aber ich brauche auch meine Kraftwelten.

Zum einen finde ich meinen Ausgleich in sehr strukturierten Bereichen. Ich liebe das Fitnessstudio: Die körperliche Disziplin ist mein Anker, der mich den Kopf frei bekommen lässt. Zum anderen habe ich eine große Leidenschaft für das Gaming, am liebsten auf der Playstation 5. Ich liebe komplexe, immersive Welten wie in „Assassin's Creed“. Dieses Spiel fasziniert mich so sehr, dass ich mir sogar ein Tattoo davon stechen lassen habe – ein kleines Symbol für Abenteuer, Geschichte und den Willen, tiefer zu tauchen.

Dann gibt es die ruhige, emotionale Seite. Ich liebe es, mich in Büchern zu verlieren oder einfach stundenlang Pinguine zu beobachten – diese kleinen, widerstandsfähigen Wesen faszinieren mich einfach. Und auch wenn meine Kochausbildung einst ein kurzes, frustrierendes Kapitel war, habe ich die Liebe zum Kochen nie verloren. Ganz im Gegenteil: Es ist für mich der ultimative Ausgleich. Selbst nach dem längsten Arbeitstag kann ich beim Schneiden und Würzen komplett entspannen und zur Ruhe kommen.

Meine Abenteuerlust hat mich aber nicht verlassen. Ich reise wahnsinnig gerne und liebe es, neue Kulturen zu entdecken. Meine Gedanken wandern oft an ferne Orte – und auch an einen ganz bestimmten Traum: irgendwann ans Meer, vielleicht in den Süden (unser großer Traum ist Spanien), auszuwandern. So verbindet sich in mir die analytische, fachliche Martina mit der leidenschaftlichen, manchmal wilden Suchenden, die das Leben einfach mit Haut und Haaren genießen möchte.

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