
Das bin ich
Jetzt wird es wild und vielleicht erkennst du dich auch ein bisschen wieder. Ich bin jemand, ich brauch ständig neuen Input. Schnell wird mir langweilig. Ich möchte mir viel Wissen aneignen, auch wenn ich eher aus gefährlichen Halbwissen bestehe. Typischer Schütze und typischer 1er.
Aber bitte nicht falsch verstehen, wenn ich mich mit etwas wirklich beschäftige dann bin ich auch mit Herzblut dabei und beleuchte es von allen Seiten.
Meine Geschichte
Schon als Teenagerin habe ich das Leben hinterfragt, den Sinn dahinter gesucht.
Den Sinn dahinter, zur Schule zu gehen, zu arbeiten, zu sterben.
Kinder zu bekommen und ihnen das gleiche Schicksal zukommen zu lassen.
Jap, ich war wohl etwas Frühreif und stieß damit gleichaltrige etwas vor den Kopf.
Also machte ich das alles lieber mit mir selber aus.
Dadurch kam es dann 2019 zum Schulabbruch. Dieses benotet werden für Sachen die ich auswendig lerne und auch einfach nie mehr brauchen werde in meinem Leben wurde mir schlicht zu doof. Zudem hatte ich in der Pathologie (mein Traumberuf: Gerichtsmedizinerin) ein 3 wöchiges Praktikum gemacht und dieses eher einsame Arbeiten hat mir nicht gefallen. Ich habe Einblick in sämtliche Bereiche erhalten, das war cool, aber insgesamt leider nicht wie gedacht.
Naja, Tote sind eben nicht sehr gesprächig.
Auf jeden Fall wollte ich endlich für mein Tun auch etwas bekommen. Also kurz vorm Abitur die Schule abgebrochen und eine Kochausbildung angefangen (Medizin und kochen waren immer schon meine zwei Steckenpferde). Super Arbeitgeber, hat wirklich darauf geachtet, dass man keine Überstunden macht, Kollegiales miteinander, alles top. Aber dieser Schichtdienst mit 19 wenn man in München wohnt und die Freunde jedes Wochenende feiern gehen ist einfach tödlich für jede Art von Beziehung. Also habe ich nach 8 Monaten die Ausbildung abgebrochen.
Und nun? Erstmal habe ich an der Kasse gejobbt und viel recherchiert bis ich mich daran erinnerte, dass eine Freundin eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten macht. Wie gesagt, Medizin hat mich immer schon sehr interessiert, das Berufsbild passte auch gut, also eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten beim Dermatologen begonnen.
Keine Sorge, diesmal auch erfolgreich beendet!
Nach der Ausbildung habe ich noch etwa 1 1/2 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Aufgrund von Mobbing kam es dann dazu, dass ich mir wieder Gedanken machen musste über meinen Beruf. Ich hatte in diesem Berufsfeld nach anderen Arbeitgeber gesucht da mir der Job sehr viel Spaß machte, wollte auch gerne nach Stuttgart ziehen, einfach weil ich da einmal war und es mir dort sehr gefallen hat. Aus irgendeinen Grund hat sich ständig der Beruf als Physiotherapeutin in die Jobsuche eingeschlichen. Irgendwann konnte ich es dann nicht mehr ignorieren und habe mich darüber schlau gemacht. Selbst hatte ich nie Berührungspunkte damit und auch ehrlich nie von diesem Beruf gehört. Egal, Eltern angerufen, gefragt ob ich mit 24 wieder zu ihnen ziehen darf, weil ich eine weitere Ausbildung machen möchte. Kein Problem. Also ab nach Sachsen (dort sind meine Eltern zwischenzeitlich hingezogen), wieder mit den Eltern wohnen und 3 Jahre eine Schule besuchen. Aber hey, auch diese Ausbildung habe ich beendet und letztlich sogar 6 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Im Bereich Ernährungsberatung noch weitergebildet und war sogar nebenberuflich selbstständig. Leider sehen viele in einem Physiotherapeuten einen Masseur und dafür habe ich die Ausbildung, jeden Muskel, Nerv, Knochen, Zelle und Ablauf im Körper nicht gelernt und mich nicht ständig weitergebildet, damit man mir sagt, wie ich zu arbeiten habe. Den Chefs war es auch herzlich egal wie das Geld rein kommt und ich war frustriert darüber, dass sie alle wissen, dass Muskelaufbau, Bewegung und eine vernünftige Ernährung ihre Probleme lösen würde aber dennoch alle nur auf der Liege liegen wollten um massiert zu werden, weil sie alle "keine Zeit" haben sich um sich und ihre Gesundheit zu kümmern. Man merkt vielleicht, dass mich dieses Thema noch immer ziemlich verärgert.
Wie soll es anders sein, ich habe mich erneut nach einem Job umgesehen. Und auch hier kam die Inspiration wieder von jemanden aus meinem Umfeld. Meine Frau arbeitet als Motopädin in einer Kita.
Ja genau, ich arbeite jetzt auch in einer Kita. Nicht als Physiotherapeutin sondern als pädagogische Fachkraft. Heutzutage ist dank des Fachkräftemangels fasst alles möglich und das kommt mir und meiner Neugierde sehr zu Gute.
Aktuell bin ich zusätzlich nebenberuflich selbstständig im Bereich Numerologie und psychologische Beratung, weswegen du jetzt hier auf meiner Seite bist.
Die Psyche des Menschen hat mich schon immer fasziniert. Die Komplexität unseres Denkens und wie Worte, Taten und Emotionen uns beeinflussen können. Positiv als auch negativ. Und das schon als Säugling mit Auswirkungen ins hohe Alter.
Ich hatte viele Begegnungen mit Menschen, die nicht mit sich im reinen waren, die noch nicht zu sich selbst gefunden hatten und in jungen Jahren einiges mitmachen mussten.
Gebrochene Seelen.
Es waren schwierige und kurzweilige Verbindungen, aber von einigen weiß ich,
dass ich sie positiv auf ihren Weg begleiten konnte.
